"KUNST heilt"

Beziehung, Bruch und Bindung – Für Bindung ist es nie zu spät

 

3H-Kongress

Helfen-Hoffen-Heilen / Krisenbegleitung für Baby, Kleinkind und Familie

 

 

 

Anfang Mai 2022 in Bad Ischl - Teilnahme kostenlos !

 

 

 

Dem wohl bekanntesten österreichischen Mundmaler Paulus Ploier ist es gemeinsam mit den mund- und fußmalenden Künstlern und der Präsidentin vom Verein Rückhalt Österreich, Frau Dr. Kergi Leitgeb, unter dem Motto „HELFEN – HOFFEN - HEILEN“ gelungen, den „3H-Kongress Helfen-Hoffen-Heilen / Krisenbegleitung für Baby, Kleinkind und Familie“ in die Kaiserstadt Bad Ischl zu bringen. Die Teilnahme am Kongress ist kostenlos. Das Programm zum Kongress steht auf www.chiz.at. Einzige Voraussetzung für die kostenlose Teilnahme am Kongress ist die frühzeitige Anmeldung beim TVB Bad Ischl unter der Tel. Nr. 06132 – 27757.

 

Vom 2. bis 5. Mai 2022 wird der hochkarätige Kongress mit dem Untertitel „Beziehung, Bruch und Bindung – Für Bindung ist es nie zu spät“ anlässlich vom 10-jährigen Jubiläum vom „Verein Rückhalt Österreich“ (www.rückhalt.at) abgehalten und gleichzeitig findet unter dem Motto „KUNST heilt“ bis Ende September die Ausstellung der mund- und fußmalenden Künstler statt. Es stellen aus die bekannte italienische Fußmalerin Simona Atzori aus Gerenzano (Provinz Varese, Region Lombardei, Italien), sowie die Mundmaler Paulus Ploier aus Strass im Attergau, Lea Otter aus Innsbruck und Rouhollah Sedighi aus Linz (geboren in Afghanistan). Die Vernissage zur Ausstellung beginnt am Dienstag, dem 3. Mai um 19 Uhr im Kongress & TheaterHaus Bad Ischl, u. a. mit einer Live-Malvorführung. Im Vorfeld spielt „Die Krauthäupl Musi“ aus St. Georgen im Attergau.

 

Initiator, Mundmaler, Musiker und Krisenbegleiter Paulus Ploier beim Interview:

 „Durch den Unfall, welchen ich im 19. Lebensjahr hatte und querschnittgelähmt wurde, hat sich meine Kreativität als Schlagzeuger und Tänzer gewaltvoll umgepolt und die Tür zur Mundmalerei hat sich für mich geöffnet. Heute weiß ich, dass mir die Mundmalerei eine therapeutische Heilsenergie geschenkt hat. Als Vizepräsident des Vereins Rückhalt Österreich - Krisenbegleitung für Baby, Kleinkind und Familie, weiß ich aus unzähligen Erfahrungen, nicht nur aus meinem Leben, wie wichtig es ist Hilfe in Anspruch zu nehmen. Diese Unterstützung macht es möglich selbst wieder zu einer guten Bindung und zur Heilung zu gelangen. Darum ist das Motto dieses Kongresses „Helfen-Hoffen-Heilen“ und der Aufruf „Das Helfen hilft“. So wünschen wir, der Verein Rückhalt Österreich Krisenbegleitung für Baby, Kleinkind und Familie, uns ein zahlreiches Kommen, besonders von Müttern, Vätern und Großeltern, aber auch von Personen aus den verschiedensten Fachbereichen und aller Interessierten. Um einerseits zu erfahren, dass es normal ist Probleme in der Zeit um die Zeugung, der Schwangerschaft, der Geburt und die Zeit danach zu haben und dass wir Menschen, weil wir Bindungswesen sind, Hilfe in Anspruch nehmen dürfen, sollen und müssen, wenn es notwendig ist. Als Vollmitglied der Vereinigung der mund- und fußmalenden Künstler in aller Welt spreche ich hier für meine vielen Kolleginnen und Kollegen, weil ich weiß, dass ein selbstbestimmtes Leben mit einer Behinderung nur mit Hilfe und Unterstützung möglich ist. So ist es uns möglich ein stolzes, kreatives, selbstbestimmtes Dasein zu erlangen. Ein ganz wesentliches Argument bei der Entscheidungsfindung, warum dieser ganz besondere Kongress in Bad Ischl stattfinden wird, war die Tatsache, dass sich sowohl die Stadt Bad Ischl als auch der Tourismusverband Bad Ischl sofort bereit erklärt haben den Kongress zu unterstützten und weil vor einigen Jahren beim Wettbewerb für Lebensqualität der Entente Florale Europe Bad Ischl mit der höchsten jemals vergebenen Punktezahl durch eine Goldmedaille ausgezeichnet wurde“.

 

Beim Kongress werden Probleme, der Umgang damit und Erfolge aufgezeigt. Es geht u. a. um die Themen Lebensbeeinträchtigung und Lebensqualität.

 

Dazu treffen sich u. a. hochkarätige Referenten und Experten, sowie Forscher und Wissenschaftler. Es stehen u. a. folgende Vorträge am Programm:

 

Dipl. Soz. Päd. Paula Diederichs (Gründerin „Krisenbegleitung für Baby Kleinkind und Familie), wohnhaft in Berlin u. a. zum Thema „Was wäre gewesen, wenn…..?“

Arzt, Theologe und Psychotherapeut Dr. Terence Dowling zum Thema „Die vier Phasen der frühkindlichen Entwicklung“

Der Deutsche Psychotherapeut und Psychoanalytiker Dr. med. Ludwig Janus zum Thema „Lebensgeschichtliche Bedeutung von Schwangerschaft und Geburt“

Die Gründerin und Vorstandsvorsitzende vom gemeinnützigen Verein „Grow Together – frühe Unterstützung aus hochbelastetem Umfeld“ Dr. med. Katharina Kruppa (Kinderärztin und Psychotherapeutin) zum Thema „Beziehung heilt“

Die Klinische- und Gesundheitspsychologin Mag.a Judith Raunig mit Schwerpunkt Kaiserschnitt zum Thema „Wenn der Kaiserschnitt seelische Narben hinterlässt“

Julia Radlberger, Krisenbegleiterin für Baby, Kleinkind und Familie zum Thema „Innere Bilder und deren Auswirkung auf Bindungen“

Die Akademische Expertin in Early Life Care Petra Schweiger, M.Sc, zum Thema „Wenn dem Anfang kein Zauber innewohnt“ – Was hat die Bindung schon belastet?

Präsidentin vom Verein Rückhalt Österreich Dr. Kergi Leitgeb, IBCLC, zum Thema

 „10 Jahre Verein Rückhalt Österreich - Krisenbegleitung für Baby, Kleinkind und Familie“

Krankenhausseelsorger Mag. Josef Schmidinger zum Thema „ZU – MUT – UNG“

 

Beim Kongress gibt es mit allen Künstlern (Mundmaler, Fußmalerin) Interviews, jeweils zum Thema „Deine eigene Lebensgeschichte und warum hat Dich die Kunst heilt“ und es gibt einige Rahmenprogrammpunkte wie z. B. den Auftritt von Musik Mary und Claudia, vom Chor Scherrhaufen, sowie Clownerie von Monika Ploier (Hommage an die Freude mit dem Titel „Mein verlorener Zwilling“), sowie Kongress-Initiator, Mundmaler und Musiker Paulus Ploier spielt mit Begleitung auf seiner Mundharmonika und singt zu den „3H`s“ (HELFEN – HOFFEN – HEILEN). Beim Abschlussevent mit Galaabend am Donnerstag, dem 5. Mai spielt ab 19 Uhr nicht nur „Reini Dorsch and Friends“, sondern auch Initiator, Mundmaler und Musiker Paulus Ploier.

 

Präsidentin vom Verein Rückhalt Österreich, dem Verein für körperorientierte Krisenbegleitung für Baby Kleinkind und Familie nach Paula Diederichs,

die Kärntnerin Dr. Kergi Leitgeb, seit Mai 2019 an der Spitze des Vereins, beim Interview:

„Ich freue mich auf diesen Kongress, auf die Feierlichkeiten 10 Jahre Verein Rückhalt Österreich und natürlich auch auf die Ausstellung der Mund- und Fußmalerin. Ich bedanke mich beim Initiator dieser Veranstaltung, dem Mundmaler Paulus Ploier, welcher bei unserem Verein als Vizepräsident tätig ist, welcher gemeinsam mit seiner Frau Monika in Strass in Attergau das Chaos-Interventions-Zentrum betreibt, für seine Initiative, für sein großartiges Engagement, bin schon ganz gespannt welche seiner Kunstwerke er und die anderen Künstler, die Tiroler Mundmalerin Lea Otter, der in Afghanistan geborene Mundmaler Rouhollah Sedighi und die international sehr bekannte italienische Fußmalerin Simona Atzori, ausstellen. Im Grund sind es immer die Verbindungen zu Menschen, die dem Leben seinen Wert geben, sagte Wilhelm Humboldt, Philosoph des 18. Jahrhunderts. Doch sollte es noch mehr als 150 Jahre dauern, dass John Bowlby die Wichtigkeit der frühen Bindung des Säuglings erkannte und damit die Bindungstheorie begründete. Bei belastenden Lebensereignissen im Rahmen von Schwangerschaft, Geburt und früher Elternschaft, kann es zu Brüchen in dieser Bindung kommen. Hier nicht nur zur Seite stehen, sondern auch Halt zu geben, ist unsere Aufgabe als Krisenbegleiterinnen. Ich bin stolz, dass wir unser 10-jähriges Vereinsjubiläum „Rückhalt Österreich“ anlässlich vom „3H-Kongresss“ in Bad Ischl feiern können. Die letzten zwei Jahre haben uns wieder aufgezeigt, wie wichtig Bindung ist. Was braucht es, wenn es zum Bruch kommt? Und wir werden nachgehen, wie Heilung hier stattfinden kann. Gerade in diesen Zeiten, braucht es wieder Begegnung von Menschen, damit Bindung entsteht und Heilung stattfinden kann. Die vielen Begegnungen und den Austausch von Fachpersonen mit interessierten Menschen wird dieser Kongress ermöglichen“.

 

Der wohl bekannteste österreichische Mundmaler Paulus Ploier, der Initiator dieser Veranstaltung, ist trotz seiner Beeinträchtigung tagtäglich höchst aktiv – Foto: www.paulus-art.at

 

 

 

 

VDMFK-Geschäftsführer Direktor Mario Famlonga freut sich mit Mundmaler und Initiator Paulus Ploier auf den Kongress und die Ausstellung der mund- und fußmalenden Künstler.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Ein filmisches Portrait der mund- und fußmalenden Künstlerinnen und Künstler.

Aufgrund einer Behinderung von Geburt an, durch Krankheit oder Unfall ist es ihnen nicht möglich, ihre Hände zu gebrauchen.

So erschaffen sie ihre Bilder mit dem Pinsel im Mund oder zwischen den Zehen haltend.

In diesem kurzen Film zeigen und schildern sie ihre ganz besondere Welt.



Kunstausstellung im Stift St. Florian mit über 160 Werken aus aller Welt


 

Stift stellt Werke von Mund- und Fußmalern aus

 

Einen umfassenden und globalen Überblick über das aktuelle Schaffen von Mund- und Fußmalern gibt seit 6. April eine Kunstausstellung im Stift St. Florian in Oberösterreich. Die ausgestellten Künstler sind von Geburt an, durch Krankheit oder einen Unfall am Gebrauch ihrer Hände gehindert und malen mit dem Pinsel im Mund oder zwischen den Zehen. Rund 160 in den unterschiedlichsten Techniken geschaffene Gemälde zeigen die Auseinandersetzung der über 70 Maler aus 29 Ländern mit ihrer Umwelt. Eröffnet wurde die Ausstellung letzte Woche im Beisein von Serge Maudet, dem Präsident der Vereinigung der mund- und fußmalenden Künstler und Landeshauptmann Josef Pühringer.
 
Die ausgestellten Werke spannen einen Bogen von Landschaftsbildern über Porträts bis zu Interpretationen klassischer Kunstwerke und geben einen "kurzen aber oft tiefen" Einblick in die Träume und Wünsche der Künstler, heißt es in einer Aussendung des Stifts am Montag. Vereinigungs-Präsident Serge Maudet: "Bei den Werken handelt es sich eigentlich um Präsentationen von Innensichten, Gefühlen, Träumen und Visionen." Für viele der ausgestellten Maler sei das künstlerische Schaffen in der Anfangsphase nach einem schweren Unfall Therapie gewesen, die später oftmals in eine neue Aufgabe mündete und für einige zur Berufung und zum Beruf wurde.
 
Über das ästhetische Erfahren hinaus, seien die ausgestellten Werke aber auch ein Beispiel für menschliche Größe und schöpferische Energie, meinte Landeshauptmann Pühringer in seiner Eröffnungsrede. Sie seine ein besonderes Abbild von inneren Emotionen, aber auch visuell gewordene Synonyme für einen starken Willen und besondere Fähigkeiten.
 
Österreich ist durch die Werkte der Mundmaler Paulus Ploier, Josef Habeler, Weldegaber Tekeste und Thomas Pezeshki sowie den Fußmaler Heinz Halwachs vertreten. Die Ausstellung ist noch bis Ende April an Samstagen zwischen 14 und 17 Uhr und an Sonntagen zwischen 9 und 12 Uhr zu sehen.

 


 

 

Malen auf der Alm

 

Ein Workshop der besonderen Art in Österreich

 

Es war ein Tag des Austauschs von querschnittgelähmten Künstlern, Betroffenen, Angehörigen und Interessierten.

 

Elf mund- und fußmalende Künstlerinnen und Künstler aus Slowenien, Kroatien, Serbien und Österreich trafen sich vom 27. – 30. Oktober 2015 zu einem Ausbildungs-Workshop beim Möselbauern in Bad St. Leonhard im Lavantal.


Eröffnet wurde die intensive Ausbildung von Exzellenz Dr. Clemens Koja, dem österreichischen Botschafter in Slowenien und seiner Gattin, Mag  Martina Koja.


Unter der fachkundigen künstlerischen Betreuung durch Frau Prof. Marijana Popovic von der Universität für bildende Künste in Belgrad bekamen die Malerinnen und Maler individuelle und fördernde Unterrichtseinheiten – je nach Stand ihres derzeitigen künstlerischen Niveaus.

 


 

 

„Kunst aufstehen“ Ein kreativer Erlebnistag im Rehabzentrum Bad Häring in Tirol.

 

Der Mundmaler Paulus Ploier hatte die Idee einen „kreativen Erlebnistag“ unter dem Motto „KUNST AUFSTEHEN“ zu schaffen. Der Hintergrund dazu: zum 30sten Mal jährte sich der Unfalltag des Künstlers.

 

Am 18. Juni 2014 war es für die beiden Initiatoren soweit: Im Rehabzentrum Bad Häring in Tirol fand der kreative Erlebnistag mit Maldemonstrationen, Vernissage und Konzert statt. Es war ein Tag des Austauschs von querschnittgelähmten Künstlern, Betroffenen, Angehörigen und Interessierten. Leider konnte aus gesundheitlichen Gründen Paulus Ploier beim Event selbst nicht anwesend sein.

Bei der offiziellen Eröffnung und bei der Vernissage waren aber auch zwei weitere Künstler der MFKA vertreten: Josef Habeler und Heinz Halwachs.

Letztendlich soll noch einmal Paulus Ploier zu Wort kommen: „Die Veranstaltung „KUNST AUFSTEHEN“ soll eine Motivation für alle, oft schwer behinderten Menschen sein, den Pinsel einfach in den Mund zu nehmen!“

 


 

 

Größte Straßengalerie Österreichs feierte 10-jähriges Bestehen.

 

Der Fußmaler Heinz Halwachs war dabei.

 

Österreichs größte Straßengalerie fand am 14. und 15.06.2014 in Wiener Neustadt statt. Austragungsort war diesmal das Gelände um die Halle der Arena Nova. Leo Geiger - Obmann des „72er“ Kunst- und Kulturvereins aus Ebenfurth - war es dabei ein besonderes Anliegen eine Veranstaltung durchzuführen, die ein möglichst hohes künstlerisches Niveau hatte. Denn nur so konnte sichergestellt werden, dass ein Besucherpublikum erreicht wurde, das an Kunst, Kultur und deren Förderung sehr interessiert war.
Zu dieser Veranstaltung wurden ausschließlich Künstler mit Original-
objekten eingeladen.

 


 

 

 

Das Bischöfliches Zentrum für Bildung und Berufung (Augustinum) in Graz hatte am 17. Mai einen besonderen Gast in der Schule:

den Mundmaler Josef Habeler.

 

Unter anderem demonstrierte der Künstler den interessierten Schüler- innen und Schülern seine besondere Maltechnik. Im Anschluss hatte das junge Publikum auch ausreichend Gelegenheit das Gesehene umzusetzen und das Malen mit dem Pinsel zwischen den Lippen oder Zähnen selbst zu versuchen.

 


 

 

Internationale Vernissage in der Wiener Hofburg

 

Am 4. Juli 2013 präsentierte die VDMFK im Rahmen ihrer Vollversammlung in Wien eine internationale Vernissage.

 

 

Am 4. Juli 2013 präsentierte die VDMFK im Rahmen ihrer Vollversammlung in Wien eine internationale Vernissage mit über 200 Werken in der Hofburg Wien, unter dem Ehrenschutz von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer.

 

Die Ausstellung gab einen umfassenden Einblick in das aktuelle Schaffen von renommierten Künstlerinnen und Künstlern aus 29 Ländern. Die feierliche Eröffnung im Zeremoniensaal der Hofburg wurde von dem Herrn Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz Rudolf Hundstorfer, dem Maler Prof. Herwig Zens und Herrn Mag. Heinz Patzelt, Generalsekretär von Amnesty International, vorgenommen.